Kriegsdienstverweigerung
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DEvent schrieb:
das wollte der doch...
Nein, er wollte ursprünglich an Schmitzbackes vorbeikommen und gar keinen Dienst schieben. Erst Lesen, dann Posten.
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stimmt ja...

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BigBoomer schrieb:
Vor ca. 6 Monaten wurde ich gemustert und für T2 befunden. Im Kreiswehrersatzamt wurde mir mündlich versichert, dass es unwahrscheinlich sei, dass ich eingezogen werde. Da ich so schnell wie möglich studieren möchte und weder Bundeswehr noch Zivildienst leisten möchte, habe ich mich darauf verlassen und keine weiteren Maßnahmen gegen die Bundeswehr (z.B. KDV) unternommen. Leider ging dies total in die Hose und hab ein Einberufungsbescheid erhalten. Da ich lieber Zividienst anstatt Bundeswehr machen möchte, machte ich von meinem Kriegsdienstverweigerungsrecht gebrauch.
Vor kurzen erhielt ich aber ein schreiben vom Bundesamt für Zivilsienst, dass es ein Wiederspruch ist, dass ich erst nach meiner Einberufung die KDV einreichte. Ich habe nun 1 Monat lang zeit, diese Zweifel auszuräumen (in schriftlicher Form). Das Problem ist nur, wie ich es Begründen soll, dass ich erst jetzt verweigere. Kann mir jemand Tipps oder Links dazu geben?selbst schuld, wenn du aufs gelaber ausm amt hörst.
ist dir eigentlich klar, daß es völlig wurscht ist, ob du jetzt verweigerst? wenn du die zweifel ausräumen kannst, wirst du anerkannter kriegsdienstverweigerer, das BAZ wird dir dann, wenn du dir nicht selbst ne stelle suchst, eine für dich aussuchen. kommst du mit dem antrag nicht durch, gehst du zur bundeswehr. --- was merkst du hier? aha, du mußt auf jeden fall deine neun monate abdrücken (die in wahrheit eh nur siebeneinhalb sind).
außerdem steht nur denen der weg der kriegsdienstverweigerung offen, die gewissengründe vorzubringen haben. für drückeberger wie dich gibts in dem gesetz keinen platz.es ist aber auch blödsinn, daß man seine gesinnungsänderung nicht durch einen einzigen vorfall begründen könne. das BAZ hat nur zweifel, weil due nach der einberufung den antrag gestellt hast. wenn due denen jetzt mit "ich war schon als embryo pazifist" ankommst, werden die wohl eher fragen, warum du dann nicht sofort verweigert hast.
falls du anerkannt wirst, such dir ne kommunale stelle (umweltamt oder sowas, auf KEINEN FALL ne pflegeeinrichtung), wenn nicht, hat du eh keine wahl.
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KenenrDerSzene schrieb:
Du musst denen klar machen, dass von Geburt an der Gedanke daran eine Waffe in die Hand zu nehmen ein Gräuel für dich ist und du kotzen musst, wenn du nur daran denkst, auf ein Lebewesen schießen zu müssen.
Ach Unsinn - man kann jederzeit verweigern. Am glaubwürdigsten/ehrlichsten kann man ohnehin erst während oder nach der militärischen Grundausbildung verweigern.
Denn davor gilt schlichtweg fast immer "keine Ahnung", aber kein Bock ...Warum erst nach Einberufungsbescheid verweigern? Na ganz klar, weil er es bisher verdrängt hat, sich jetzt jedoch notgedrungen damit auseinandersetzen musste, und festgestellt hat, dass er Wehrdienst mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann.
Wo ist das Problem?
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Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede. Er will sich also aus Bequemlichkeit drücken, anstatt etwas für den Frieden auf der Welt zu tun.
Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)
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TGGC schrieb:
Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede.
seine gründe sind doch wumpe. als normal intelligenter mensch hat er einfach gecheckt, dass es nix bringt, zum bund zu gehen...
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Im Kreiswehrersatzamt wurde mir mündlich versichert [...]
ich mich darauf verlassenGepokert & verloren, jetzt zahl deine Spielschulden.
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net schrieb:
TGGC schrieb:
Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede.
seine gründe sind doch wumpe. als normal intelligenter mensch hat er einfach gecheckt, dass es nix bringt, zum bund zu gehen...
Wieder zeigst du deinen Unverstand.
Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)
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TGGC schrieb:
Wieder zeigst du deinen Unverstand.
keineswegs. ich bin für eine berufsarmee in der die krieger freiwillig dienst tun und nicht für sowas wie die bundeswehr, wo viele keinen bock drauf haben, weil sie dazu gezwungen werden
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BigBoomer schrieb:
Vor kurzen erhielt ich aber ein schreiben vom Bundesamt für Zivilsienst, dass es ein Wiederspruch ist, dass ich erst nach meiner Einberufung die KDV einreichte. Ich habe nun 1 Monat lang zeit, diese Zweifel auszuräumen (in schriftlicher Form). Das Problem ist nur, wie ich es Begründen soll, dass ich erst jetzt verweigere. Kann mir jemand Tipps oder Links dazu geben?
Lief bei mir ähnlich. Ich war erst einige Zeit bei den Grünen und hab erst nach der "Grundausbildung" verweigert. Begründung: 1) Hab mich persönlich verändert 2) Armee hat sich vom Bubi-Bund zu einer ernsten Gefahr (z.B. innere Einsätze in CH, in Deutschland könnte die Militarisierung der EU ne Rolle spielen..) verändert. Das klappte wunderbar, und hier in der CH ist die Zivi-Komission wesentlich schwieriger zu überzeugen als in D.
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TGGC schrieb:
Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede. Er will sich also aus Bequemlichkeit drücken, anstatt etwas für den Frieden auf der Welt zu tun.
Ja und? Das hat er doch mit mindestens 90% der heutigen Kriegsdienstverweigern gemeinsam - und der Staat scheint's toll zu finden

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sarfuan schrieb:
TGGC schrieb:
Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede. Er will sich also aus Bequemlichkeit drücken, anstatt etwas für den Frieden auf der Welt zu tun.
Ja und?
Nix ja und. Das ist sein Problem.
Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)
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Er hat damit sicherlich kein Problem ...
Und das Bundesamt für Zivildienst ebenso wenig ...
Und die Bundeswehr auch nicht ...
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Man kann jederzeit den Kriegsdienst verweigern, selbst während man beim Bund ist und auch als Reservist. Das Verfahren wird dadurch anders und komplizierter, aber mit dem richtigen Willen kann man jederzeit als KDV anerkannt werden.
Ich würde allerdings eine Beratungsstelle empfehlen, die kennen sich in solchen Fällen gut aus und können sowohl formal als auch inhaltlich Hilfe leisten.
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sarfuan schrieb:
Er hat damit sicherlich kein Problem ...
Und das Bundesamt für Zivildienst ebenso wenig ...
Und die Bundeswehr auch nicht ...Ach nein? Warum fragt er dann?
Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)
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Nur ne Vermutung, aber ich würde auf Unsicherheit tippen

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oder er hofft auf Tipps von jemend der sowas schonmal durchgezogen hat.
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Ixtana schrieb:
oder er hofft auf Tipps von jemend der sowas schonmal durchgezogen hat.
ein bekannter von mir ist vom bund mit'm vorgetäuschten selbstmordversuch weggekommen. nicht zu empfehlen

ein anderer war panzerkommendant (hat sich auf 4 jahre verpflichtet) und wollte vorzeitig da raus. er hat mist gebaut wo er nur konnte, hat ihm aber alles nix geholfen. so geht's also auch nicht
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net schrieb:
Ixtana schrieb:
oder er hofft auf Tipps von jemend der sowas schonmal durchgezogen hat.
ein bekannter von mir ist vom bund mit'm vorgetäuschten selbstmordversuch weggekommen. nicht zu empfehlen

ein anderer war panzerkommendant (hat sich auf 4 jahre verpflichtet) und wollte vorzeitig da raus. er hat mist gebaut wo er nur konnte, hat ihm aber alles nix geholfen. so geht's also auch nichtKann man nicht einfach hingehen und Sieg!Heil! schreien und solange mit einer extremen faschistischen Meinung da rumlaufen, bis die einen auch nicht mehr haben wollen? Müsste eigentlich funktionieren.....
