Kriegsdienstverweigerung
-
TGGC schrieb:
Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede. Er will sich also aus Bequemlichkeit drücken, anstatt etwas für den Frieden auf der Welt zu tun.
Ja und? Das hat er doch mit mindestens 90% der heutigen Kriegsdienstverweigern gemeinsam - und der Staat scheint's toll zu finden

-
sarfuan schrieb:
TGGC schrieb:
Das er gar kein Kriegsdienstverweigerer ist. Er fragt ja hier nur nach einer passenden Ausrede. Er will sich also aus Bequemlichkeit drücken, anstatt etwas für den Frieden auf der Welt zu tun.
Ja und?
Nix ja und. Das ist sein Problem.
Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)
-
Er hat damit sicherlich kein Problem ...
Und das Bundesamt für Zivildienst ebenso wenig ...
Und die Bundeswehr auch nicht ...
-
Man kann jederzeit den Kriegsdienst verweigern, selbst während man beim Bund ist und auch als Reservist. Das Verfahren wird dadurch anders und komplizierter, aber mit dem richtigen Willen kann man jederzeit als KDV anerkannt werden.
Ich würde allerdings eine Beratungsstelle empfehlen, die kennen sich in solchen Fällen gut aus und können sowohl formal als auch inhaltlich Hilfe leisten.
-
sarfuan schrieb:
Er hat damit sicherlich kein Problem ...
Und das Bundesamt für Zivildienst ebenso wenig ...
Und die Bundeswehr auch nicht ...Ach nein? Warum fragt er dann?
Bye, TGGC (Keine Macht den Dummen)
-
Nur ne Vermutung, aber ich würde auf Unsicherheit tippen

-
oder er hofft auf Tipps von jemend der sowas schonmal durchgezogen hat.
-
Ixtana schrieb:
oder er hofft auf Tipps von jemend der sowas schonmal durchgezogen hat.
ein bekannter von mir ist vom bund mit'm vorgetäuschten selbstmordversuch weggekommen. nicht zu empfehlen

ein anderer war panzerkommendant (hat sich auf 4 jahre verpflichtet) und wollte vorzeitig da raus. er hat mist gebaut wo er nur konnte, hat ihm aber alles nix geholfen. so geht's also auch nicht
-
net schrieb:
Ixtana schrieb:
oder er hofft auf Tipps von jemend der sowas schonmal durchgezogen hat.
ein bekannter von mir ist vom bund mit'm vorgetäuschten selbstmordversuch weggekommen. nicht zu empfehlen

ein anderer war panzerkommendant (hat sich auf 4 jahre verpflichtet) und wollte vorzeitig da raus. er hat mist gebaut wo er nur konnte, hat ihm aber alles nix geholfen. so geht's also auch nichtKann man nicht einfach hingehen und Sieg!Heil! schreien und solange mit einer extremen faschistischen Meinung da rumlaufen, bis die einen auch nicht mehr haben wollen? Müsste eigentlich funktionieren.....
-
rgernha schrieb:
Kann man nicht einfach hingehen und Sieg!Heil! schreien...
dann kriegste bestimmt 'ne auszeichnung und kommst in 'ne elite-einheit

-
ROFL

-
rgernha schrieb:
Kann man nicht einfach hingehen und Sieg!Heil! schreien und solange mit einer extremen faschistischen Meinung da rumlaufen, bis die einen auch nicht mehr haben wollen? Müsste eigentlich funktionieren.....
Sicher geht das.
Der Ablauf dürfte dann in etwa so sein:
Diziplinarverfahren und wehrstrafrechtliche Bestrafung. Nach Ableisten dieser Strafe folgt die Entlassung aus der Bundeswehr und die Weitergabe des Falls an die zivilrechtliche Staatsanwaltschaft. Dann folgt noch wegen Straftatbestands ein zivilrechtliches Verfahren mit entsprechender Bestrafung.
Bei Straftaten ist es in der Bundeswehr üblich, erst das (strengere) militärische Recht anzuwenden und dann den Fall an die zivilen Stellen abzugeben.Ich behaupte ja einfach mal, dass es auch eine bessere Möglichkeit gibt, vorzeitug aus dem Dienst auszuscheiden

-
sarfuan schrieb:
Bei Straftaten ist es in der Bundeswehr üblich, erst das (strengere) militärische Recht anzuwenden und dann den Fall an die zivilen Stellen abzugeben.
das ist ja unfair, zweimal für die gleiche sache betraft zu werden
-
seit 2003(glaube ich) ist das verfahren der kriegsdienstverweigerung zu jedemzeitpunkt, egal ob schon gezogen oder nicht, gleich es gibt, laut gesetz zumindest, kein unterscheid mehr (davor war es ein anderes verfahren!!)
man muss sich eine gute begründung ausdenken und sollte sich aber davor hüten aussagen zu machen, die der unwahrheit entsprechen, da es durchaus sein kann, dass man zu einem gespräch geladen wird udn dann ist die kacke am dampfen, wenn es auffliegt ...
und es ist nicht widersprüchlich, erst bei der einberufung zu verweigern
es ist ein rechtich würde einfach mal bei google nach kriegsdienstverweigerung gucken ... als ich an der erihe war, gabs da mal nen nettes forum ud dauch andere gute seiten(auch beispielverweigerungen udn tipps) hab nur keinen link mehr
naja ich würde glaube ich einfach ne normale begründung schreiben(mindesten 2 seiten a4 solten es sein ... besser noch ein bissel mehr)
ich hatte zumbeispiel das pech, das meine erste begründung angeblich nicht ausreichend war (habe aber nicht erst nach der einebrufung verweigert!!)
sollte dann eine enue verfassen udn mit der gings dann glatt durch
(ich denke ich ahtte das pech, dass sie meine verweigerung gewürfelt hatten udn mich nur deswegen nochmal ahben scheriben lassen ... )und man muss nicht bei der musterung sagen, dass man verweigern will
ist eher wie gesagt nachteilig, da man heutzutage dann bestimmt kein t3 bekommen würde, auch wenns eigentlich so sein müsste ... (mutmaßung!!)naja viel glück
-
net schrieb:
sarfuan schrieb:
Bei Straftaten ist es in der Bundeswehr üblich, erst das (strengere) militärische Recht anzuwenden und dann den Fall an die zivilen Stellen abzugeben.
das ist ja unfair, zweimal für die gleiche sache betraft zu werden
Die genaue rechtliche Regelung dafür kann ich ausm Stegreif jetzt auch nicht sagen. Eigentlich ist es ja ein Rechtsgrundsatz, dass man für ein und das Selbe nicht zweimal bestraft werden darf.
Deswegen denke ich mal, dass es so kontstruiert sein wird, dass das wehrstrafrechtliche Verfahren lediglich die Dienstverfehlung bestraft und das spätere zivilrechtliche Verfahren dann die eigentliche Straftat.
Bin mir sogar fast sicher, dass es so ist, hab aber keine Lust, jetzt im Wehrstrafrecht nachzuschauen. Dieses Vorgehen ist auf jeden Fall Standard bei der Bundeswehr
-
sarfuan schrieb:
rgernha schrieb:
Kann man nicht einfach hingehen und Sieg!Heil! schreien und solange mit einer extremen faschistischen Meinung da rumlaufen, bis die einen auch nicht mehr haben wollen? Müsste eigentlich funktionieren.....
Sicher geht das.
Der Ablauf dürfte dann in etwa so sein:
Diziplinarverfahren und wehrstrafrechtliche Bestrafung. Nach Ableisten dieser Strafe folgt die Entlassung aus der Bundeswehr und die Weitergabe des Falls an die zivilrechtliche Staatsanwaltschaft. Dann folgt noch wegen Straftatbestands ein zivilrechtliches Verfahren mit entsprechender Bestrafung.
Bei Straftaten ist es in der Bundeswehr üblich, erst das (strengere) militärische Recht anzuwenden und dann den Fall an die zivilen Stellen abzugeben.Ich behaupte ja einfach mal, dass es auch eine bessere Möglichkeit gibt, vorzeitug aus dem Dienst auszuscheiden

Ja , da wirst du wohl Recht haben

-
ERROR schrieb:
seit 2003(glaube ich) ist das verfahren der kriegsdienstverweigerung zu jedemzeitpunkt, egal ob schon gezogen oder nicht, gleich es gibt, laut gesetz zumindest, kein unterscheid mehr (davor war es ein anderes verfahren!!)
das war schon immer so.
ERROR schrieb:
man muss sich eine gute begründung ausdenken und sollte sich aber davor hüten aussagen zu machen, die der unwahrheit entsprechen, da es durchaus sein kann, dass man zu einem gespräch geladen wird udn dann ist die kacke am dampfen, wenn es auffliegt ...
man kann nicht mehr zu einer mündlichen anhörung geladen werden, weil die dafür zuständigen kommissionen abgeschafft wurden.
ERROR schrieb:
und es ist nicht widersprüchlich, erst bei der einberufung zu verweigern
es ist ein rechtnatürlich ist es widersprüchlich, daß es noch rechtens ist, hat damit nix zu tun.
ERROR schrieb:
ich würde einfach mal bei google nach kriegsdienstverweigerung gucken ... als ich an der erihe war, gabs da mal nen nettes forum ud dauch andere gute seiten(auch beispielverweigerungen udn tipps) hab nur keinen link mehr
ja, hättest du nur mal geguckt... dann hätteste hier nicht reihenweise halbwahrheiten geschrieben.
-
Ist eigentlich total dämlich den Kriegsdienst zu verweigern. Am besten wäre es wenn keiner mehr Zivildienst machen würde und die hätten ein richtiges Problem. Die wissen ja jetzt schon nicht wohin mit den ganzen Wehrpflichtigen und wenn dann aufeinmal die Zivis wegbrechen sehen die endlich mal ein das auch Zivildienst was ehrenhaftes sein kann.
Ich war übrigens beim Bund und habs bereut. Verdummung und dienstlich verordenete Langeweile fast von morgens bis abends. Im nächsten Leben mach ich Zivildienst, dieses geh zum Bund da tust du was für den Staat ist der grösste Blödsinn den ich jeh gehört habe. Noch sinnloser als Bund kann Zivildienst glaube ich kaum sein.
-
Windalf schrieb:
Noch sinnloser als Bund kann Zivildienst glaube ich kaum sein.
Ach, da habe ich Geschichten gehört...
-
scrub schrieb:
ERROR schrieb:
und es ist nicht widersprüchlich, erst bei der einberufung zu verweigern
es ist ein rechtnatürlich ist es widersprüchlich, daß es noch rechtens ist, hat damit nix zu tun.
Daran ist nichts widersprüchlich.
Windalf schrieb:
Ist eigentlich total dämlich den Kriegsdienst zu verweigern. Am besten wäre es wenn keiner mehr Zivildienst machen würde und die hätten ein richtiges Problem. Die wissen ja jetzt schon nicht wohin mit den ganzen Wehrpflichtigen
Das ist ganz meine Meinung. Heutzutage halten die ganzen Zivis dieses System noch am Laufen.
Als ich vor der Entscheidung war ob Bund oder Zivildienst, wusste ich nur eins: ich werde sicherlich nichts tun, dass sich diese diskriminierende Wehrpflicht für den Staat auch noch lohnt.
... und das bedeutet mit Sicherheit nicht Zivildienst leisten
Ehrlich gesagt hat es mir damals ziemlich gestunken, wie sie alle zum Zivildienst rennen, um sich das Leben möglichst schön zu machen, und dadurch die Wehrpflicht "nützlich machen". Egoistische Idioten
