Zehn Gründe, warum Mr. Bush der bessere Präsident ist



  • Jockelx schrieb:

    Du bist engagierter Antifaschist und willst mit deinem Post
    den Leuten suggerieren, dass alle Rechten Analphabeten sind. Richtig?
    War aber leider zu auffällig!

    *rofl*
    Aber die Erklärung ist besser als Meine!



  • Noodles schrieb:

    sarf@uni schrieb:

    Schon klar. Ich sage ja nur, dass diese Vorteile im Empfinden vieler Ostdeutscher schlichtweg keine Rolle spielen.

    Für diese Leute schon!

    Nein, zumindest nicht für meine Eltern (ich selbst bin schon zu jung um ernstzunehmende Aussagen dazu aus Eigenerfahrung treffen zu können).

    @Hexa:
    Du behauptest ernsthaft, dass der unzufriedene Teil der Ossis grundlos unzufrieden ist?
    Du meinst nicht, dass die Arbeitslosigkeit im Osten durch die Wiedervereinigung entstanden ist?
    Du betrachtest zur Zeit der Wiedervereinigung noch die Demontagen und Reparationen nach dem 2. Weltkrieg?
    Meinst du vielleicht auch, dass es mit der Wirtschaft seit der Wiedervereinigung hier bergauf gegeangen ist?

    Das würde nämlich deine Unwissenheit aufzeigen.



  • wenigstens kann man im osten jetzt bananen bekommen 🙄



  • spl@t schrieb:

    Du meinst nicht, dass die Arbeitslosigkeit im Osten durch die Wiedervereinigung entstanden ist?

    Ja, tolle arbeit da vorher 🙄 Hatte zwar jeder staatlich verordnet arbeit, aber nichts zu tun (3 Mann drehen eine Glühbirne rein 😃 ) und Leistung brachte nichts.

    Die große Misere wurde ausgelöst durch den Umtausch der wertlosen Ost-Mark in D-Mark. Man kann nunmal nicht einfach die Gelddruckmaschinen anwerfen und Geld verschenken, ohne dass es der wirtschaft schadet.



  • otze schrieb:

    wenigstens kann man im osten jetzt bananen bekommen 🙄

    Da war das wenigstens noch was Besonderes, und als es zur Weihnachtszeit dann doch mal welche gab, hat man sich gefreut, ist doch auch was ^^

    Wissender schrieb:

    spl@t schrieb:

    Du meinst nicht, dass die Arbeitslosigkeit im Osten durch die Wiedervereinigung entstanden ist?

    Ja, tolle arbeit da vorher 🙄 Hatte zwar jeder staatlich verordnet arbeit, aber nichts zu tun (3 Mann drehen eine Glühbirne rein 😃 ) und Leistung brachte nichts.

    Die große Misere wurde ausgelöst durch den Umtausch der wertlosen Ost-Mark in D-Mark. Man kann nunmal nicht einfach die Gelddruckmaschinen anwerfen und Geld verschenken, ohne dass es der wirtschaft schadet.

    wertlos?
    Die Gehälter waren niedriger, Preise für Nahrung auch, Miete auch, also die Grundgüter im Schnitt. Viel niedriger.
    Leistung brachte nichts? Schonmal was von Planerfüllung gehört?

    Irgendwie kotzt es mich als Ossi an, dass ich so oft lesen muss, wie Wessis, die hier überhaupt nicht gelebt haben, meinen sich anmaßen zu können, besser über die Verhältnisse in der DDR bescheid zu wissen, als die ehemaligen DDR-Bürger selbst... 🙄
    Sicher, es war vieles nicht gut, aber diese lächerlichen Übertreibungen die andauernd genannt und von vielen Wessis für richtig befunden werden 😡



  • Also, das Thema war ja "Bush" bzw. Präsidentschaftswahlen (ich will jetzt nicht über die Wiedervereinigung poltern).

    Bush ist ein großer Versager. Der hat sich durch sämtliche Schulen gemogelt, nur weil er den Namen Bush trägt. Sein Vater war überall angesehen und konnte seine Leistungen zeigen (ich will nicht sagen, dass sein Vater der tollste war, aber garantiert besser als Bush junior). G. W. war n dummer Versager und dazu noch ein Drückeberger...

    Was mich noch mehr aufregt, sind die Propaganda Programme da. Das kommen Tausende auf einen Fleck um den Präsidenten (oder den Herausforderer) zu sehen und jubeln ihm dann mit fähnchen und som scheiß zu. is nicht wahr. die präsidenten dahinten müssen doch eh nix können. die zeigen u. a. wie toll sie sport treiben können und was für tolle männer sie sind. hört man in europa denn, welche politischen ziele sie verfolgen? ein tolles beispiel ist der mindestens genau so verkalte schwarzenegger.
    erst sachta: "scheiß greenpeace, das benzin und die steuern die mit autos verbunden sind, werden gesenkt" und dann kauft er sich ein etwas umweltfreundlicheres auto und sagt dann "bin ich nicht toll, ich bin ja so umweltfreundlich"... es regt mich auf, dort hinten sitzen nur schwachköpfe, die sich wie die weltpolizei aufführen und meinen, für sie ist überall der ehrenplatz reserviert...

    Mr. B


  • Mod

    scrub schrieb:

    Marc++us schrieb:

    durito schrieb:

    Und der Ronald hat den kalten Krieg beendet, jaaaaaa!!

    Was ist daran falsch?

    er hat nicht den kalten krieg beendet, sondern ist an einer katastrophe langgeschrammt. was wäre denn gewesen, wenn sich dir russen gedacht hätten "och, wir ham eh keine chance, dann ballern wir alles an atomwaffen, was wir haben, raus"?

    Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.

    [Was übrigens ein Unterschied zu einem Konflikt mit einigen Ländern im Nahen Osten wäre... die drücken gerne ab, selbst wenn sie draufgehen]


  • Mod

    Hexa schrieb:

    Squad Leader schrieb:

    Sein Name: Ronald Reagan.

    Ihm verdanken wir [..] die Wiedervereinigung.

    Bitte? Verdanken? Die Wiedervereinigung war der größte Mist in der deutschen Geschichte.

    Nein, das sehe ich anders. Zum einen hat die Wiedervereinigung den größten Mist der Geschichte zum Teil korrigiert bzw einiges wieder richtig gestellt.

    Weiterhin wurden ungefähr eine Million Soldaten aus Deutschland abgezogen oder abgerüstet, es gibt keine auf Ost- und Westdeutschland gerichteten atomaren Kurz- und Mittelstreckenraketen mehr.

    Die Wiedervereinigung war eine der größten Chancen der jüngeren Zeit, die wegen der wirtschaftlichen Unfähigkeit der korrupten Kohl-Regierung vertan wurde. Vereinheitlichung war ihnen wichtiger als Entwicklung... statt den Osten zu entwickeln wurden die vorhandenen Strukturen zerschlagen und eine Verwaltung übergestreift, die selbst für den hochentwickelten Westen so langsam zu eng wurde. Diese Bürokratie hat jegliches Aufkeimen neuer Ideen verhindert.

    Letztlich sieht man es heute: die Verlagerung von Produktion nach Polen, Ungarn und Tschechien findet statt, weil die Politik dabei versagt hat, Ostdeutschland aufzubauen. Eigentlich könnte diese ganze Verlagerung nämlich im Osten Deutschlands stattfinden, statt in den ehemaligen Ostblockländern. So daß der wachsende Wohlstand nun trotzdem dem Binnenmarkt zugute käme.

    Dieses Versagen ist ein Fehler der deutschen Politik, kein Reagan kann dafür was. Reagan und Gorbatschow haben hier ein großes Geschenk gemacht, das aber leider nicht als solches erkannt wurde.



  • Marc++us schrieb:

    Die Wiedervereinigung war eine der größten Chancen der jüngeren Zeit, die wegen der wirtschaftlichen Unfähigkeit der korrupten Kohl-Regierung vertan wurde.

    Andererseits war das ein Großprojekt; man mußte in einer handvoll Monaten extrem wichtige Entscheidungen treffen, etwas vergleichbares hat es vorher in der Weltgeschichte nicht gegeben.

    So gesehen ist die Wiedervereinigung gar nicht mal so schlecht gelaufen, aber immer noch deutlich zu weit weg, vom Optimum, darüber herrscht wohl Konsens.



  • Ich will hier Bush nicht schönreden oder sonstwas, aber dieser Antimaerikanismus, der vor allem auf Bush zielt, scheint ja gerad irgendwie ziemlich chic und "trendy" zu sein.
    Wer glaubt denn, dass die Situation mit Kerry so viel besser wird und warum? Hier gehts doch wohl eher darum, dass kleinere von zwei Übeln zu wählen.
    Und Kerry ist nun auch nicht der super Saubermann...



  • ...aber hoffentlich das kleinere Übel, wie gesagt.



  • @Markus: Aber wie stellst Du Dir das vor? Ohne Grenze wären doch die ganzen Ostdeutschen nach WestD gegangen um dort zu arbeiten. In so einem ausgebluteten Staat hätte man keine Industrie aufbauen/weiterbetreiben können. Jedenfalls keine die viel besser ist als das was jetzt dort ist. Das man mit der Wiedervereinigung einiges auch im Westen hätte ändern sollen stimmt vielleicht. Aber damals waren die heutigen Probleme noch nicht so akut. Ein halbwegs gut laufendes System umzukrempeln... ich glaube nicht das man dafür viele hätte gewinnen können.

    Die angeblich Chance zu Reformen die man angeblich mit der Wiedevereinigung vertan hat erscheint mir eher wie das Nachtrauern der Lottozahlen von Gestern... man hätt ichs damals bloß gewußt 🤡

    Sehen wir zu das Eichel uns nicht noch mehr reinreißt und das die Verhandlungsführer in Konflikten wie bei Opel oder Karstadt gute Komptomisse finden. Die Kriesen der großen deutschen Unternehmen sind von Ihrer Führung verursacht. Nicht vom kleinen Mann der sich erdreißtet im Jahr 2-3% mehr Lohn zu bekommen.



  • Bush hat seine Fehler... aber vor allem ein Image Problem. Fundamentalist, Diktator, Folterer, Dumkopf, "Elitärer" Stöpsel, ...

    Kerry wird charmanter sein, aber in der Sache nicht viel anders.



  • Marc++us schrieb:

    Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.

    [Was übrigens ein Unterschied zu einem Konflikt mit einigen Ländern im Nahen Osten wäre... die drücken gerne ab, selbst wenn sie draufgehen]

    Sorry, aber das ist einfach nur grosser Blödsinn. Vorallem der Vergleich mit Ländern des nahen Osten.. 🙄
    Du weisst auch woher die Palästinenser die "Idee" der Selbstmordanschläge haben, ja? Etwa von Russland? Und überhaupt hat das gar nix damit zu tun, wer gerne abdrückt und wer nicht.. Mein Gott..



  • @ griffin:
    du hast schon recht, kerry ist wahrscheinlich nur das geringere übel, aber ich bin keineswegs gegen die amerikanische politik, weil es angeblich "in" oder "trendy" ist. die politiker in den USA war noch nie leuchten (außer vielleicht j. f. kennedy) - bush is einer der größten versager....

    Mr. B



  • Marc++us schrieb:

    Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.

    doch, er hat es gemacht. er hat mit seiner aufrüstung das gefahrenpotenial erhöht. mehr waffen == mehr gefahr. es ist geradezu typisch amerikanisch, zu denken, wenn jeder zwei schrotflinten in den ärmeln hat, wär die welt sicherer. auf dieser idiotischen denkweise (ich mein, ich denk mir statistiken nicht aus, sie widerlegen eindeutig, die usa seien ein sicheres land) beruht makroskopisch letztlich die ganze außenpolitik der amerikaner und immer mehr auch unsere.



  • Squad Leader schrieb:

    9. Jede neue amerikanische Regierung macht Fehler; Bush hat seine schon gemacht. Kerry hingegen hat noch nie ein Regierungsamt bekleidet. Er wäre so schlecht vorbereitet wie wenige Präsidenten vor ihm.

    Jo und er hat sich noch nie mit Politik befasst und wurde aus dem gemeinen Volk ausgelost Öö
    http://de.wikipedia.org/wiki/John_Kerry =[

    Naja eh Trollpost ^^



  • scrub schrieb:

    Marc++us schrieb:

    Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.

    doch, er hat es gemacht. er hat mit seiner aufrüstung das gefahrenpotenial erhöht. mehr waffen == mehr gefahr.

    Was hätte man also tun sollen? Abrüsten, weil keine Waffen == keine Gefahr? Dann wären wir aber heute vermutlich entweder tot oder rot, je nachdem, wie freundlich die Herren aus der Führungsetage der UdSSR gerade gesinnt sind.

    Die Gleichsetzung "mehr Waffen == mehr Gefahr" ist offensichtlich zu einfach. Es sind erstmal einige Szenarien denkbar, beispielsweise, daß ein Patt entsteht, weil das Risiko eines Angriffs zu hoch ist, daß ein System oder beide Systeme die Finanzlast nicht mehr tragen können und zerfallen, oder daß die Erde Jahrtausende lang mit radioaktivem Material verseucht ist. Oder, daß sich alles ganz anders entwickelt.

    Der letzte (und unerfreulichste) Punkt hätte aber früher schon eintreten können. Das Risiko der Aufrüstung war durchaus kalkulierbar und hat immerhin dazu geführt, daß wir heute in einer freien Welt leben *und* die Erde nicht radioaktiv verseucht ist, also war es wohl so falsch nicht.



  • Daniel E. schrieb:

    Der letzte (und unerfreulichste) Punkt hätte aber früher schon eintreten können. Das Risiko der Aufrüstung war durchaus kalkulierbar und hat immerhin dazu geführt, daß wir heute in einer freien Welt leben *und* die Erde nicht radioaktiv verseucht ist, also war es wohl so falsch nicht.

    das risiko war nicht kalkulierbar. inwiefern denn? waren die staatschefs beiderseits etwa promovierte hellseher?
    die folgen dieser politik waren eben _nicht_ absehbar, man kann also nicht sagen, sie sei erfolgreich gewesen. es hätte nämlich auch alles anders enden können.



  • Hi,
    also zum Topic möchte ich eigentlich nur noch hinzufügen, dass am Montag (1.11.2004) um 20.15 Uhr eine recht interessante Dokumentation zum Thema Bush auf Pro7 kommt: Fahrenheit 9/11. Ich war zu dem Film im Kino und kann nur sagen, dass ihr euch, falls ihr den Film noch nicht gesehen habt, ihn unbedigt anschauen solltet...
    Manchmal konnte ich die Dummheit einiger Amerikaner nicht verstehen!

    MfG

    Alexander Sulfrian


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