Zehn Gründe, warum Mr. Bush der bessere Präsident ist



  • Marc++us schrieb:

    Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.

    [Was übrigens ein Unterschied zu einem Konflikt mit einigen Ländern im Nahen Osten wäre... die drücken gerne ab, selbst wenn sie draufgehen]

    Sorry, aber das ist einfach nur grosser Blödsinn. Vorallem der Vergleich mit Ländern des nahen Osten.. 🙄
    Du weisst auch woher die Palästinenser die "Idee" der Selbstmordanschläge haben, ja? Etwa von Russland? Und überhaupt hat das gar nix damit zu tun, wer gerne abdrückt und wer nicht.. Mein Gott..



  • @ griffin:
    du hast schon recht, kerry ist wahrscheinlich nur das geringere übel, aber ich bin keineswegs gegen die amerikanische politik, weil es angeblich "in" oder "trendy" ist. die politiker in den USA war noch nie leuchten (außer vielleicht j. f. kennedy) - bush is einer der größten versager....

    Mr. B



  • Marc++us schrieb:

    Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.

    doch, er hat es gemacht. er hat mit seiner aufrüstung das gefahrenpotenial erhöht. mehr waffen == mehr gefahr. es ist geradezu typisch amerikanisch, zu denken, wenn jeder zwei schrotflinten in den ärmeln hat, wär die welt sicherer. auf dieser idiotischen denkweise (ich mein, ich denk mir statistiken nicht aus, sie widerlegen eindeutig, die usa seien ein sicheres land) beruht makroskopisch letztlich die ganze außenpolitik der amerikaner und immer mehr auch unsere.



  • Squad Leader schrieb:

    9. Jede neue amerikanische Regierung macht Fehler; Bush hat seine schon gemacht. Kerry hingegen hat noch nie ein Regierungsamt bekleidet. Er wäre so schlecht vorbereitet wie wenige Präsidenten vor ihm.

    Jo und er hat sich noch nie mit Politik befasst und wurde aus dem gemeinen Volk ausgelost Öö
    http://de.wikipedia.org/wiki/John_Kerry =[

    Naja eh Trollpost ^^



  • scrub schrieb:

    Marc++us schrieb:

    Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.

    doch, er hat es gemacht. er hat mit seiner aufrüstung das gefahrenpotenial erhöht. mehr waffen == mehr gefahr.

    Was hätte man also tun sollen? Abrüsten, weil keine Waffen == keine Gefahr? Dann wären wir aber heute vermutlich entweder tot oder rot, je nachdem, wie freundlich die Herren aus der Führungsetage der UdSSR gerade gesinnt sind.

    Die Gleichsetzung "mehr Waffen == mehr Gefahr" ist offensichtlich zu einfach. Es sind erstmal einige Szenarien denkbar, beispielsweise, daß ein Patt entsteht, weil das Risiko eines Angriffs zu hoch ist, daß ein System oder beide Systeme die Finanzlast nicht mehr tragen können und zerfallen, oder daß die Erde Jahrtausende lang mit radioaktivem Material verseucht ist. Oder, daß sich alles ganz anders entwickelt.

    Der letzte (und unerfreulichste) Punkt hätte aber früher schon eintreten können. Das Risiko der Aufrüstung war durchaus kalkulierbar und hat immerhin dazu geführt, daß wir heute in einer freien Welt leben *und* die Erde nicht radioaktiv verseucht ist, also war es wohl so falsch nicht.



  • Daniel E. schrieb:

    Der letzte (und unerfreulichste) Punkt hätte aber früher schon eintreten können. Das Risiko der Aufrüstung war durchaus kalkulierbar und hat immerhin dazu geführt, daß wir heute in einer freien Welt leben *und* die Erde nicht radioaktiv verseucht ist, also war es wohl so falsch nicht.

    das risiko war nicht kalkulierbar. inwiefern denn? waren die staatschefs beiderseits etwa promovierte hellseher?
    die folgen dieser politik waren eben _nicht_ absehbar, man kann also nicht sagen, sie sei erfolgreich gewesen. es hätte nämlich auch alles anders enden können.



  • Hi,
    also zum Topic möchte ich eigentlich nur noch hinzufügen, dass am Montag (1.11.2004) um 20.15 Uhr eine recht interessante Dokumentation zum Thema Bush auf Pro7 kommt: Fahrenheit 9/11. Ich war zu dem Film im Kino und kann nur sagen, dass ihr euch, falls ihr den Film noch nicht gesehen habt, ihn unbedigt anschauen solltet...
    Manchmal konnte ich die Dummheit einiger Amerikaner nicht verstehen!

    MfG

    Alexander Sulfrian


  • Mod

    durito schrieb:

    Marc++us schrieb:

    Er hat kein va banque gespielt... die Russen sind kühle Rechner, die genauso am Leben hängen wie wir. Die Gefahr einer Selbsttötung der Sowjets war nicht sonderlich hoch, die sowjetischen Führungskader überzeugte Atheisten, die ihr Glück und ihren Wohlstand zu LEBZEITEN suchen mußten. Denen wäre mit einem Atomkrieg nicht geholfen gewesen.

    [Was übrigens ein Unterschied zu einem Konflikt mit einigen Ländern im Nahen Osten wäre... die drücken gerne ab, selbst wenn sie draufgehen]

    Sorry, aber das ist einfach nur grosser Blödsinn. Vorallem der Vergleich mit Ländern des nahen Osten.. 🙄
    Du weisst auch woher die Palästinenser die "Idee" der Selbstmordanschläge haben, ja? Etwa von Russland? Und überhaupt hat das gar nix damit zu tun, wer gerne abdrückt und wer nicht.. Mein Gott..

    Das ist kein Blödsinn.

    Die Sowjetführungskader waren überwiegend weltliche geprägte Russen - die drücken nicht einfach ab, um globalen Selbstmord zu begehen. Das ist weder amerikanischer, europäischer noch russischer Stil. Dazu sind wir zu verweltlicht. Und mit dieser Lebenseinstellung KANN und MUSS man Konflikte kalkulieren.

    Und ich habe nicht mit Ländern des Nahen Ostens einen Vergleich angestellt, sondern diese als Kontrapunkt dargestellt, lern endlich mal lesen bevor Du zu Gott jammerst. Die Idee der Selbstmordanschläge entsteht überwiegend in Kulturen, in denen das Leben nach dem Tode höheren Wert hat als das Diesseits. Weil der Selbstmörder durch seine Tat etwas gewinnen kann, und nicht nur das Leben verliert.

    UND NUN KOMMT MEIN VERGLEICH - HALLO AUFWACHEN - mit den Russen konnte man um den globalen Nuklearkrieg pokern, weil beide Seiten wußten, daß Knopfdruck eigene Vernichtung bedeutet - endgültiger als eine Niederlage. Mit einer Atommacht Iran oder Pakistan kann man nicht pokern, weil die in der Klemmen abdrücken - denn sie haben vor dem eigenen Tod durch den Gegenschlag weniger Angst.

    Eins würde mich noch interessieren: wo hast Du denn in meinem Beitrag die folgende Schlußfolgerung von mir "Du weisst auch woher die Palästinenser die "Idee" der Selbstmordanschläge haben, ja? Etwa von Russland?" rausgezaubert?



  • Heute Nacht war so eine kleine Glosse im Radio über die Wahl per Computer in Amerika. Herr Bush wird mit <Enter> gewählt, und sein Gegenkandidat mit Strg-Ctrl-Alt-Underline-Del-F9. Es ist nur ein Eingabeversuch pro Wähler erlaubt.



  • Bitsy schrieb:

    .... Strg-Ctrl-Alt-Underline-Del-F9 ....

    Meines Wissens nach ist "Strg" und "Ctrl" dasselbe, einfach mal in D und mal in ENG 🙂



  • Pff... eben! Könnte ja sonst jemand schaffen 🤡

    Ach ja, noch was zum Thema: http://www.schandmaennchen.de/empfehlung.jpg Finde ich sehr passend...



  • Bitsy schrieb:

    Heute Nacht war so eine kleine Glosse im Radio über die Wahl per Computer in Amerika. Herr Bush wird mit <Enter> gewählt, und sein Gegenkandidat mit Strg-Ctrl-Alt-Underline-Del-F9. Es ist nur ein Eingabeversuch pro Wähler erlaubt.

    Man kann irgendwo per Tastatur abstimmen? Ich dachte, die Computersysteme haben Touchscreens, die so aussehen: http://wwwi.reuters.com/images/mdf738628.jpg


  • Mod

    scrub schrieb:

    die folgen dieser politik waren eben _nicht_ absehbar, man kann also nicht sagen, sie sei erfolgreich gewesen. es hätte nämlich auch alles anders enden können.

    Hätte, hätte, hätte, hat aber nicht. Lös Dich mal von Schrödingers Katze, sie ist nicht gestorben, sondern hat überlebt. Es spielt keine Rolle mehr, daß sie hätte sterben können.

    Erfolg mißt man an erreichten Zielen, und das Ziel wurde erfolgreich erreicht. Demnach WAR sie erfolgreich. Punkt.

    Ich verstehe diese Diskussion nicht. Würden wir in den 80ern sein, ok. Aber wenn der Apfel vom Baum gefallen ist, dann ist es doch völlig irrelevant zu sagen "er hätte auch hängen bleiben können". Natürlich. Ist er aber nicht.

    Die Regierenden sind natürlich keine Hellseher gewesen, aber das muß man doch nicht sein um ein Risiko einzuschätzen! Wenn ein Ingenieur eine Brücke baut, so ist er doch kein Hellseher um zu sagen "sie bleibt stehen". Sondern man stellt Szenarien auf, wichtet diese, und entscheidet dann welche Vorgehensweise man wählt. Insofern war die Realpolitik Reagans teilweise riskant, aber das Risiko überschaubar (da die Wahrscheinlichkeit eines globalen GAUs wegen der Psychologie der Sowjets nur eine geringe Wahrscheinlichkeit hatte).



  • Marc++us schrieb:

    Die Sowjetführungskader waren überwiegend weltliche geprägte Russen - die drücken nicht einfach ab, um globalen Selbstmord zu begehen. Das ist weder amerikanischer, europäischer noch russischer Stil. Dazu sind wir zu verweltlicht. Und mit dieser Lebenseinstellung KANN und MUSS man Konflikte kalkulieren.

    Natuerlich druecken die nicht einfach ab! Aber das wohl bestimmt nix mit zu tun wie weltlich einer denkt, oder wie glaeubig er ist.
    Noch ein Hinterwaeldler-Bayer noch ein Imam wuerde in der Situation abdruecken.. (Es sei denn, er ist n'Psycho mit fehlendem Respekt vor Menschen).

    Waere Deutschland diesen Weg gegeangen falls es die Atombombe im Wk2 schon gegeben haette? Wahrscheinlich. -> Selbstmordanschlaege (oder "den Knopf druecken") entstehen aus Verzweiflung, aus der Annahme, dass es keinen anderen Weg mehr geben kann. Bei Arabern genauso wie bei Europaern, Amis, etc.

    Und uebrigens, entgegen allen Hollywood-Filmen freuen sich Araber genausowenig ueber ihren Tod wie Europaer, Russen, etc.



  • Marc++us schrieb:

    Hätte, hätte, hätte, hat aber nicht. Lös Dich mal von Schrödingers Katze, sie ist nicht gestorben, sondern hat überlebt. Es spielt keine Rolle mehr, daß sie hätte sterben können.

    hab ich allein deswegen nicht verstanden, weil ich nicht weiß, was es mit der katze auf sich hat. *g*

    Marc++us schrieb:

    Erfolg mißt man an erreichten Zielen, und das Ziel wurde erfolgreich erreicht. Demnach WAR sie erfolgreich. Punkt.

    sehe ich nicht so. das risiko war viel zu groß.
    wenn einer beim roulette auf zahl gewinnt, sagst du ja auch nicht, er sei erfolgreich. in dem wort steckt der teil "folg" drin, das muß irgendwas mit "folgen" zu tun haben. der roulettespieler weiß aber gar nicht, ob aus seinem einsatz auch ein gewinn "folgt", er wird also den gewinn nicht als er"folg" verkaufen, sondern eher als glück. analog dazu würde ich behaupten, reagan hatte glück. aber gewiß keinen erfolg.

    stell dir vor, reagan hätte am apfelbaum gerüttelt, um ein vogelnest runterzubekommen. dabei geht er das risiko ein, daß viele äpfel runterfallen, bevor sich das vogelnest auch nur im geringsten bewegt hätte.
    wenn er jetzt tatsächlich das vogelnest gleich bekommt, würde er nicht von sich sagen können, er hätte mit seiner "strategie" "erfolg" gehabt. man würde eher sagen: er hatte glück.
    wobei man noch sagen muß, daß in der realität viele äpfel "stellvertetend" für das nest runtergefallen sind.



  • scrub schrieb:

    Marc++us schrieb:

    Erfolg mißt man an erreichten Zielen, und das Ziel wurde erfolgreich erreicht. Demnach WAR sie erfolgreich. Punkt.

    sehe ich nicht so. das risiko war viel zu groß.

    Welches wesentliche zusätzliche Risiko denn überhaupt? Sowohl auf Sowjet- als auch of Nato-Seite gab es schon vor Reagon genug Waffen, um die Erde für die nächsten paar Millionen Jahre radioaktiv zu verseuchen. Das Risiko war also schon davor sehr groß, wenn man so will. Die einzige Möglichkeit das Risiko zu "minimieren" wäre demzufolge eine einseitige Abrüstungspolitik gewesen, was vermutlich mehr negative Auswirkungen gehabt hätte, als die Aufrüstungspolitik sie hatte.



  • Daniel E. schrieb:

    Die einzige Möglichkeit das Risiko zu "minimieren" wäre demzufolge eine einseitige Abrüstungspolitik gewesen, was vermutlich mehr negative Auswirkungen gehabt hätte, als die Aufrüstungspolitik sie hatte.

    aha. daß das gesparte geld für bessere zwecke zur verfügung steht, ist natürlich nicht gut genung. haha
    welche negativen auswirkungen hätte abrüstung gehabt? das hätt ich mal gern erklärt.



  • scrub schrieb:

    Daniel E. schrieb:

    Die einzige Möglichkeit das Risiko zu "minimieren" wäre demzufolge eine einseitige Abrüstungspolitik gewesen, was vermutlich mehr negative Auswirkungen gehabt hätte, als die Aufrüstungspolitik sie hatte.

    aha. daß das gesparte geld für bessere zwecke zur verfügung steht, ist natürlich nicht gut genung.

    Das ist ein Allgemeinplatz (insofern Zustimmung) und trifft, wenn man richtig eingestellt ist, auf fast alles zu, darunter den Verteidigungshaushalt, staatlich finanzierte Forschung usw.

    Der gute Zweck des eingesetzten Geldes läßt sich aber nicht wegdiskutieren: es sind deutlich weniger Kernwaffen in Deutschland stationiert und zeigen darauf.

    [qote]welche negativen auswirkungen hätte abrüstung gehabt? das hätt ich mal gern erklärt.[/quote]
    Die erhöhte Gefahr eines sowjetischen Einmarsches in Westeuropa. Da ist mir ein Gleichgewicht des Schreckens fast lieber.



  • Marc++us schrieb:

    UND NUN KOMMT MEIN VERGLEICH - HALLO AUFWACHEN - mit den Russen konnte man um den globalen Nuklearkrieg pokern, weil beide Seiten wußten, daß Knopfdruck eigene Vernichtung bedeutet - endgültiger als eine Niederlage. Mit einer Atommacht Iran oder Pakistan kann man nicht pokern, weil die in der Klemmen abdrücken - denn sie haben vor dem eigenen Tod durch den Gegenschlag weniger Angst.

    Eine solche Aussage hätte ich von dir eigentlich nicht erwachtet. Wieso gehst du davon aus, dass muslimische Staaten abdrücken würden?

    Wenn es einzelne gibt die ihre Familie und jedilichen sozialen Status verloren haben und ausser Rache nichts mehr erreichen können irgendwo eine Bombe zünden und dabei drauf gehen sagt das doch nichts über die Allgemeinheit aus. Bei uns gibt es auch Leute die in lauter Verzweiflung einen Brand legen, sich von der Brücke werfen oder mit dem Gewehr die halbe Familie mit ins Grab nehmen.

    Desweiteren sitzen ja nicht irgendwelche Idioten am Drücker. Oft baut ihre Macht zwar auf Fundamentalismus auf, wenn sie selbst davon überzeugt wären, dann hätte man sie schon längst abgesetzt. Mit Fundamentalisum kann man die breite Masse ruhig stellen aber nicht die schlauen Köpfe einer Gesellschaft. Wenn die Mulans, oder wie die sonst noch alle heißen, selbst zu religiös wären dann hätten die schneller einen Komplot am Hals als die Bild bräucht um die Details herauszufinden. Niederschießen kann man die schlauen Köpfe ja nicht, denn wer soll den sonst die Waffen bauen, und unterhalten? Es wäre doch irgendwie ganz und gar nicht gut wenn da mal einfach so ne Atombombe hochginge weil man sie nicht gewachtet hätte.

    Desweiteren selbst wenn es aus irgendwelchem Grund voll Idioten wären, haben sie denoch viel zu verlieren und deshalb wird hier mit Sicherheit der Urinstikt des Menschen siegen.



  • Ben04 schrieb:

    Marc++us schrieb:

    UND NUN KOMMT MEIN VERGLEICH - HALLO AUFWACHEN - mit den Russen konnte man um den globalen Nuklearkrieg pokern, weil beide Seiten wußten, daß Knopfdruck eigene Vernichtung bedeutet - endgültiger als eine Niederlage. Mit einer Atommacht Iran oder Pakistan kann man nicht pokern, weil die in der Klemmen abdrücken - denn sie haben vor dem eigenen Tod durch den Gegenschlag weniger Angst.

    Eine solche Aussage hätte ich von dir eigentlich nicht erwachtet. Wieso gehst du davon aus, dass muslimische Staaten abdrücken würden?

    Wenn es einzelne gibt die ihre Familie und jedilichen sozialen Status verloren haben und ausser Rache nichts mehr erreichen können irgendwo eine Bombe zünden und dabei drauf gehen sagt das doch nichts über die Allgemeinheit aus. Bei uns gibt es auch Leute die in lauter Verzweiflung einen Brand legen, sich von der Brücke werfen oder mit dem Gewehr die halbe Familie mit ins Grab nehmen.

    Leider ganz falsch. Alle Attentäter des 11. 9 waren Mittelständler mit Hochschulbildung und materiell glänzender Zukunft. Das gleiche gilt für Osama Bin Laden. Dieser Mann war in seiner zivilen Zeit Unternehmer mit mehreren hunderten Millionen Gesamtvermögen. Und der Grund, warum er die Terroranschläge hat ausführen lassen, der Grund, warum die Attentäter tausende unschuldiger Menschen bestialisch ermordet haben, ist schlicht und einfach der, dass aufgrund der Bedrohung durch den Irak die USA auf Anfrage Saudi-Arabiens dort Truppen stationiert hat. Dies ist gegen das religiöse "Ehrgefühl" der islamistischen Fundamentalisten. Und aufgrund dieses "Ehrgefühls", und nur deshalb, haben sie tausende Menschen und sich selbst umgebracht.

    Darüber hinaus muss man einfach sehen, dass es auch vor allem in der arabischen Welt im nahen Osten ein durchweg hohen Bildungsstandard gibt. Aber Bildung schützt nicht vor unmenschlichen Taten. Gerade deshalb sind die islamistischen Fundamentalisten als besonders gefährlich anzusehen, da sie ihren Terror mit geradezu wissenschaftlicher Berechnung durchführen.

    Union-Fan


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