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Apollon schrieb:
rüdiger schrieb:
Erhard Henkes schrieb:
Seine sozialkritischen Sätze treffen einen wesentlichen Punkt in unserer Gesellschaft: die Sinnlosigkeit des menschlichen Daseins, wenn man "isoliert" ist.
Ne, seine sozialkritischen Sätze zeigen einfach nur einen wichtigen Aspekt: Er war unfähig seine eigene Schuld einzugestehen und sucht die Schuld für seine Situation bei der Gesellschaft oder eben bei seinen Mitschülern/Lehrern. Dabei ist es ganz klar seine Schuld. Er hätte mit seinen Problemen klar kommen müssen [...]
Das hat er. Er hat seine Probleme geloest.
Nö, er hat sein Problem nicht gelöst. Er ist tot, alle anderen Leben weiter. Die einzigen die jetzt wirklich unglücklich sind und die er mit der Tat bestraft hat, sind die Personen die ihm nie was böses getan haben: Seine Eltern und Freunde. Okay, vielleicht auch der Hausmeister mit dem Bauchschuß. Aber das heilt ja in ein paar Wochen.
Na klar, wenn du Selbstmord als Problemlösung ansiehst, hat er sein Problem gelöst. Aber hey, dann sollten wir uns vermutlich nach der Geburt alle umbringen. So hätten wir alle Probleme gelöst.
Hans Wurst schrieb:
[...] sondern dass es auch probleme in der gesellschaft gibt, die solche taten indirekt hervorrufen können, also als auslöser dienen können.
Kann sein, weiß ich nicht. Will ich auch gar nicht beurteilen. Ist dennoch seine Schule, das er versagt hat. Man muss eben mit seiner Situation klar kommen. So einfach ist das. Das die Gesellschaft einem hier und da das leichter machen könnte ist sicher klar. Aber wir leben eben Im Zeitalter des Individuum. Das hat man sich so gewählt und ich finde es nicht schlecht.
Aber klar, wir können auch gerne Zwangsgruppenkuscheln an jedem zweiten Mittwoch im Monat einführen und Bildungswege die einen direkt in interessante Berufe wie "Molker", "Traktorfahrer" oder ähnliches führen. Natürlich hat man keine Individuelle Auswahl. Man macht das am besten nach Plan...