Preise von Windows Vista



  • Artchi schrieb:

    139 EUR, wer schon ein Windows hat. Eine Linux-Distri kostet auch 50 bis 100 EUR. Dann den Kommerz-Aufschlag drauf, und dann sind 139 EUR erstmal kein Wucher in meinen Augen. MacOS X kostet auch nicht weniger.

    MacOS X kostet weniger. Aber das ist noch nicht mal das wirklich Hinkende an dem Vergleich. Denn bei MacOS X bekommst du für den selben Preis keine übelst verstümmelte "Vista Home Basic"-Version sondern eine vollständige Version. Mithin also die Entsprechung zu "Windows Vista Ultimate". Und da sieht's schon deutlich anders aus, wenn man die Preise gegenüberstellt 😉

    Optimizer schrieb:

    Überhaupt ist so ein Windows auch recht langlebig.

    Langlebig, weil man als Monopolist keinem Wettbewerb ausgesetzt ist, und seine Produkte (allgemein Windows, speziell IE) keinesfalls weiterentwickeln muss. Entwicklung kostet Geld, und das gibt man als Monopolist alle Jubeljahre mal aus. 5 Jahre ... das ist in der IT eine halbe Ewigkeit.
    Willst du mal sehen, wie sich Microsoft verhält, wenn die Produkte keinesfalls bombenfest im Monopolisten-Sattel sitzen? Dann wirf mal einen Blick auf die Produktzyklen von Xbox oder sogar Office. Das ist das Normalste der Welt. Ist man der Konkurrenz ausgesetzt, muss man ständig weiterentwickeln um der bessere zu sein. Hat man keine Konkurrenz zu fürchten, kann man sich dagegen zurücklehnen.
    Das als Vorteil zu sehen, ist mir schleierhaft. Findest du es aus Anwendersicht wirklich toll, dass z.B. beim IE die Entwicklung eingestellt worden ist bis ansatzweise eine echte Konkurrenz aufgekommen ist?

    Artchi schrieb:

    Ehm, ich finde das Argument "Quasimonopol" zieht heute nicht mehr, wenn abgeblich die gute Konkurrenz sogar KOSTENLOS ist. Merkst du was? Kooooostenlos.

    Es zieht heute mehr denn je. Windows ist auf praktisch allen Computern vorinstalliert und läuft. Warum nach einer Alternative umschauen?
    Ich habe mittlerweile ein paar Mal gesagt, dass ich Linux für das bessere System halte. Aber glaubst du, ich wäre freiwillig auf Linux umgestiegen? Mitnichten! Dafür hat erst mal mein CD/DVD-Laufwerk im Laptop den Geist aufgeben, die Garantie ablaufen, booten über USB-Laufwerke nicht möglich sein und PartitionMagic die Windows-Partition zerlegen müssen. Jetzt sitze ich hier und finde Linux deutlichh besser, aber hätten mich die Umstände nicht dazu gezwungen, hätte ich Linux niemals eine faire Chance gegeben.
    Und ich bin nun wirklich noch nicht mal der 08/15-Computernutzer. Und das ist der Punkt.
    Und du behauptest ernsthaft, der Wettbewerb im Bereich Betriebssysteme seie nicht zu Gunsten Microsofts verzerrt? 😮

    Artchi schrieb:

    MS muß überhaupt nicht sein OS billiger anbieten. Auch wenn sie 1 Mrd. Exemplare innerhalb eines Jahres verkaufen. Gerade DANN können sie es noch teurer machen.

    Eben genau das ist der Punkt. Wenn man tun und lassen kann was man will, weil man keine Konkurrenz fürchten muss, dann nennt man das Monopol 😉


  • Mod

    Vielleicht ist die Konkurrenz aber auch einfach noch nicht auf dem Level auf dem sie sein sollte/möchte?

    MfG SideWinder



  • Geh mal in die Fußgängerzone deiner Wahl und frag die Leute mal etwas aus. Man muss kein Prophet sein, um sich die Vorhersage, dass praktisch alle Microsoft Windows kennen und verwenden, aber sehr wenige Linux kennen und praktisch keiner jemals ein Linux gesehen hat, zuzutrauen.



  • minhen schrieb:

    Geh mal in die Fußgängerzone deiner Wahl und frag die Leute mal etwas aus. Man muss kein Prophet sein, um sich die Vorhersage, dass praktisch alle Microsoft Windows kennen und verwenden, aber sehr wenige Linux kennen und praktisch keiner jemals ein Linux gesehen hat, zuzutrauen.

    na, is ja klar. windoofs hatte den vorsprung der grösseren benutzerfreundlichkeit und m$ hat die besseren vertriebskanäle. das kann 'linux' nicht aufholen. in den augen von otto normalverbraucher ist linux (wenn er es überhaupt kennt) ein superkompliziertes system für hacker (wie man sie in schlechten filmen sieht) und ähnliche freaks...



  • Ein Quasimonopol, im Sinne das sie 99% des Marktes inne haben. OK, das stimmt. (hab mich vertan) Aber was ich eigentlich sagen wollte: MS hat Konkurrenz, sogar mehrere. Darum geht es mir. Die Konkurrenz muß sich halt was einfallen lassen. Und DAS ist die Herausforderung einer Firma und ihrer Mitarbeiter.

    Ein gutes Beispiel sind die Spielkonsolenhersteller: Nintendo war mal DER Konsolenhersteller, und Sega war ewiger zweiter. Atari ist sogar pleite gegangen. Sega mußte ihre Dreamcast frühzeitig einstellen, weil Sony eine Übermacht _wurde_ (aha!). Aber Sony hatte mit ihrer PS1 sehr vieles richtig gemacht, um die damaligen Platzhirchen Nintendo und Sega weg zu drengen. So, Mircosoft hat mit ihrer Xbox versucht die PS2 weg zudrengen. Haben sie nicht geschafft. Aber sie versuchen es weiter.

    Also, einfach nur zu sagen: Ja, MS hat ja ein Quasimonopol finde ich schwach. Denn wenn sich die Konkurrenz was einfallen lassen würde, was Leute von Windows wegbringen würde, würden sie es auch schaffen. Und wie gesagt: anscheinend funktioniert es nicht über den Preis. Ihr sagt alle, das die Konkurrenz billiger ist. Hilft aber nichts. Also muß man sich was anderes überlegen oder seinen Service verbessern? Oder ganz einfach das Produkt verbessern, das einfach Windows wegbläst. Ist aber nicht der Fall. Auf Spielekonsolen muß es Killer-Apps geben, also ein Spiel das mich dazu bewegt diese eine Konsole zu kaufen. Ich habe damals eine Sega Dreamcast gekauft, weil mich EIN Spiel fasziniert hat, das es nur für Dreamcast gab. Das war ein Kaufgrund.

    Das muß ein OS z.B. mit einer Anwendung (oder einem Spiel?) schaffen. Damit man dieses eine OS benutzt. Und ehrlich? Mit Opensource wird das nicht funktionieren. Warum? Weil man jede Opensource-Software auf Windows portieren kann. 😃 Und somit habe ich kein Grund, BSD oder Linux zu benutzen. Wenn eine Killer-Application nur für Linux kommen würde, darf sie Lizenztechnisch nicht auf Windows portierbar sein, wenn es OpenSource ist. Dann würden die Leute, die diese eine Application haben wollen, Linux benutzen.



  • net schrieb:

    [...] linux [...] ein superkompliziertes system für hacker (wie man sie in schlechten filmen sieht) und ähnliche freaks...

    das ist es etwa nicht? 🤡



  • SideWinder schrieb:

    @rüdiger: Ja was soll ich machen? Man wird ja geradezu genötigt solche Aussagen zu treffen! Diese totale Blindheit gegenüber der Marktwirtschaft schmerzt innerlich doch sehr.

    Ah, aber du bist der Marktwirtschafts-Prophet?



  • Also ich kann für mich sagen das ich schon verschiedene Betriebssysteme getestet habe.
    Windoof 3.11/95/95/2000/XP/Vista, OS2, Linux, Suse Linux, Knoppix und jetzt werde ich auch noch Beos und Ubuntu und Konsotren mal testen.

    Bei allen Systemen läuft der User Gefahr das er alles was er hat mit einem Klick vernichtet, geht bei Windoof zwar auch aber es ist und bleibt am Benutzerfreundlichsten.
    Und zwar bei der Installation und beim täglichen Gebrauch.

    Bei WinXp hatte mich damals das viele bunte gestört, irgendwann habe ich dann aufgehört in den klassischen Modus zu schalten. Und jetzt, nach einer Weile mit XP dann Vista getestet.
    Und ich kann sagen, auch als "alter Sack" es gefällt mir. Aber wohl nur weil ich inzwischen auch einen 2,8 P4 habe der damit klar kommt.

    Vista ist von der Programmierung her schon was sehr feines, und auch sehr gut soweit ich das beurteilen konnte.
    Aber dennoch finde ich die Preise viel zu überzogen.
    Vor allem weil man ja gar nicht so viel mit dem BS arbeitet, sondern mit den installierten Programmen.

    Das ist meine Meinung, und kaufen werde ich es zu den Preisen sicher nicht.



  • Andy2006 schrieb:

    Aber dennoch finde ich die Preise viel zu überzogen.
    Vor allem weil man ja gar nicht so viel mit dem BS arbeitet, sondern mit den installierten Programmen.

    Dir ist aber schon klar, daß das Betriebssytem viele Aufgaben übernimmt, die die andere Software benutzt um überhaupt funktionieren zu können?

    Mit nem Antiviren-Programm oder ner Firewall arbeitet man eigentlich garnicht aktiv. Dürfen die dann auch nix kosten?



  • Jester schrieb:

    Andy2006 schrieb:

    Aber dennoch finde ich die Preise viel zu überzogen.
    Vor allem weil man ja gar nicht so viel mit dem BS arbeitet, sondern mit den installierten Programmen.

    Dir ist aber schon klar, daß das Betriebssytem viele Aufgaben übernimmt, die die andere Software benutzt um überhaupt funktionieren zu können?

    Mit nem Antiviren-Programm oder ner Firewall arbeitet man eigentlich garnicht aktiv. Dürfen die dann auch nix kosten?

    Das ist mir schon klar, aber alles was ich am PC machen muß könnte ich mit nem 386 und Windoof 95 machen. OK, Videobearbeitung geht da natürlich nicht, aber auch dazu braucht man kein Vista.
    Hauptgrund für die steigende Leistung an den PCs sind die Spiele, die heute nur noch mit realistischen 3D Grafiken trotzen können.
    Zum Glück gibts ja auch AV und Firewalls die nix kosten, auch wenn sie heute unentbehrlich geworden sind möchte ich nicht viel Geld dafür ausgeben, besser gar nichts.

    Ich kann wie gesagt nur MEINE Meinung zu dem Thema sagen,
    und die ist nunmal so das ich die paar Kröten die ich verdiene lieber in etwas anderes investiere.
    Vista ist schön, aber ich brauchs nicht unbedingt.



  • TactX (Moderator) schrieb:

    Wenn ich mal schaue was ich alles auf meinem Rechner habe, kommen Lizenzkosten von locker 20000€ zusammen. Das macht die Volumenlizenz für Windows kaum noch was aus. Dumm nur dass es Leute gibt die ihren PC nur zum surfen benutzen.

    Und die Moral von der Geschicht: Meiner ist länger als deine Birnen... äh... Äpfel.

    SideWinder (Moderator) schrieb:

    Mit deiner zweitklassigen Wannabe-Software brauche ich mich nicht zu konkurrieren :p

    Puuh, wenn jetzt schon die Moderatoren aufeinander einhacken... 🙄 😞

    Es stimmt schon, Windows ist teuer- so teuer, wie es die Leute eben bezahlen wollen. Wie viele das sind, kann man im Voraus nicht wirklich absehen. Der Preis regelt Angebot und Nachfrage. Meist ist es so, daß ein neues Produkt zuerst mal teuer eingeführt wird und mit der Zeit inflationiert.

    Es fragt sich halt, warum die Konkurrenzsysteme- vor allem Linux- sich trotz geringerer Preise so schwer durchsetzen, bzw. warum es dafür so wenig Softwaresupport gibt. Kann mich erinnern, daß wir vor nicht einmal 2 Wochen diese Diskussion schon mal geführt haben. Wenn Linux soooo überragend wäre, könnte man damit doch auch eine Stange Geld verdienen.



  • Elektronix schrieb:

    TactX (Moderator) schrieb:

    Wenn ich mal schaue was ich alles auf meinem Rechner habe, kommen Lizenzkosten von locker 20000€ zusammen. Das macht die Volumenlizenz für Windows kaum noch was aus. Dumm nur dass es Leute gibt die ihren PC nur zum surfen benutzen.

    Und die Moral von der Geschicht: Meiner ist länger als deine Birnen... äh... Äpfel.

    SideWinder (Moderator) schrieb:

    Mit deiner zweitklassigen Wannabe-Software brauche ich mich nicht zu konkurrieren :p

    Puuh, wenn jetzt schon die Moderatoren aufeinander einhacken... 🙄 😞

    Ich sehe jetzt nicht wirklich ein Problem dabei. Wir haben eben unterschiedliche Meinungen/Auffassungen zum Thema. Und ich empfinde meinen und SideWinders Beitrag durchaus noch als "moderat".



  • Es fragt sich halt, warum die Konkurrenzsysteme- vor allem Linux- sich trotz geringerer Preise so schwer durchsetzen, bzw. warum es dafür so wenig Softwaresupport gibt.

    Weil es ganz einfach für die meisten Leute (und Firmen sowieso) zu aufwändig ist, einen OS-Wechsel zu vollziehen. Man muss umdenken, sich umgewöhnen, zudem den ganzen Kram installieren, als Firma noch Mitarbeiter schulen usw.
    Ist alles mit Kosten und Zeit verbunden.

    Und schließlich gibt es halt viel Win-only Software, die für einige Betriebe einfach elementar ist. Also ist es nicht nur eine Frage, ob das OS Foo besser als OS Bar ist. Die grundlegende Problematik dreht sich eher um das Drumherum, zumindest für mich.
    Aber bei uns im Konzern werden im Übrigen gerade die Solaris Server auf GNU/Linux umgestellt.



  • @GPC

    Da stellt sich aber die Frage, wieviele Betriebe auf solche Win-Only-Software angewiesen sind. Angesichts der großen Zahl der Haushalte mit PCs oder der Standardanwendungen (Office) kann das nicht ausschlaggebend sein.

    Die Konkurrenz zwischen Windows und Linux besteht seit über 10 Jahren. Da es Linux bisher nicht geschafft hat, mit Windows gleichzuziehen, möchte ich behaupten: Da haben die Linux-Entwickler auch geschlafen. So weit ich weiß, hatte Linux erst seit 1996 eine graphische Oberfläche (laut Wikipedia)- da war Windows 2.x schon 7 Jahre alt und MacOS noch viel älter. Und graphische Oberflächen sind nun einmal leichter zu bedienen.

    Ob der Umstieg kompliziert oder das neue OS gewöhnungsbedürftig ist, hängt als erstes von der Oberflächengestaltung ab. Auch mit effizienterer Programmierung kann ja die Funktionalität und Bedienbarkeit ähnlich sein.



  • GPC schrieb:

    Weil es ganz einfach für die meisten Leute (und Firmen sowieso) zu aufwändig ist, einen OS-Wechsel zu vollziehen. Man muss umdenken, sich umgewöhnen, zudem den ganzen Kram installieren, als Firma noch Mitarbeiter schulen usw.
    Ist alles mit Kosten und Zeit verbunden.

    Wem sagst du das. Mir hat schon der letzte Umstieg von Office XP zu Office 2003 gereicht. Und das ist nun wirklich trivial, speziell im Vergleich zu einem Wechsel des Betriebssystems. Aber der 08/15-DAU findet eben *immer* *irgendwas* um einen auch ja zu nerven.

    Und die ganzen Leute, die immer von der Überlegenheit von Windows und der Minderwertigkeit der Alternativen als Erklärung für die Marktanteile anfangen, die haben schlicht keinen Blick für die Realität. Von Marktanteil auf Qualität zu schließen ist schlicht lächerlich. Dafür gibt es mehr als genug Beispiele, nicht zuletzt auch in der IT.
    Wer ernsthaft glaubt, eine kostenlose Linux-Distribution hätte die selbe finanzielle "Durchsetzungskraft" wie das mit Abstand größte und reichste Software-Unternehmen um gegen dieses anzutretten, sorry, der ist ein Idiot. (Hab keine Lust mehr um den heißen Brei herumzureden ;)) Selbst eine Firma wie Apple mit ihren iPod-Milliarden hat da ihre liebe Not.



  • Elektronix schrieb:

    @GPC

    Da stellt sich aber die Frage, wieviele Betriebe auf solche Win-Only-Software angewiesen sind.

    Viele. Okay, wenn man SAP einsetzt, könnte man auch Richtung GNU/Linux migrieren (SAP GUI gibt's dort als Java-App) und mit OpenOffice steht ein gutes Office Paket als Alternative da. Es gibt gute Alternativen zu MS Outlook und seinem Exchange System. Nur übersiehst du eins: ALLE in der Firma sind die bisherige Software gewöhnt. Man weiß ungefähr, wo man hinklicken muss und der Win-Admin weiß, wie er den Exchange Server aufbauen muss. Die musst du erst alle umschulen und Während du das tust bzw. migrierst, kannst du nicht arbeiten, ergo keine Kohle

    Meine Eltern (kleiner mittelständischer Betrieb, Werkzeugschleiferei) setzen irgend so 'n Mini-SAP ein, um ihren Betrieb zu verwalten, Rechnungen zu schreiben usw.
    Wo ist die GNU/Linux Alternative? Ich seh keine (vernünftige). Okay, es gibt so ein OpenSource ERP, aber das ist in Delphi geschrieben 😃
    Und so zieht sich das quer durch alle Branchen durch. Häufig ist eben ein wichtiges Windows-Tool im Einsatz, welches die Mitarbeiter kennen und womit es zwar Probleme gibt, aber man die Macken schon kennt.

    Da lohnt der Aufwand einfach nicht.

    Die Konkurrenz zwischen Windows und Linux besteht seit über 10 Jahren. Da es Linux bisher nicht geschafft hat, mit Windows gleichzuziehen, möchte ich behaupten: Da haben die Linux-Entwickler auch geschlafen.

    Kann schon sein, MS schläft auch gelegentlich. Apple auch. Was soll's.

    So weit ich weiß, hatte Linux erst seit 1996 eine graphische Oberfläche (laut Wikipedia)

    Linux ist nur der Kernel, der braucht keine GUI. Es ist richtig, dass die Desktop Environments KDE und Gnome noch nicht sooo lange vorhanden sind. Nur sehe ich dabei keinen qualitativen Zusammenhang.

    - da war Windows 2.x schon 7 Jahre alt und MacOS noch viel älter.

    Korrekt. Allerdings muss man auch dazusagen, dass der Aufbau des GNU/Linux Systems im Vergleich zu Win viel später losging und Apple bzw. MS schon 10 bzw. 5 Jahre auf'm Markt waren und entsprechendes Know-How hatten. Anno '91 haben wirklich nur Freaks ein GNU/Linux System zum Laufen gebracht. In diesem Sinne würde ich sagen, die OpenSource Entwickler haben viel Respekt verdient.

    @minhen
    FULL ACK



  • Elektronix schrieb:

    So weit ich weiß, hatte Linux erst seit 1996 eine graphische Oberfläche (laut Wikipedia)- da war Windows 2.x schon 7 Jahre alt und MacOS noch viel älter. Und graphische Oberflächen sind nun einmal leichter zu bedienen.

    Nette Theorie. Problem daran ist nur, dass Apple bereits Anfang 1983 einen Rechner mit graphischer Oberfläche und Maus auf den Markt gebracht hat. Doch durchgesetzt hat sich Microsoft DOS ohne Benutzeroberfläche und ohne Maus. (Windows 1.0 kam Ende 1985 raus.) Der Grund dafür ist simpel, Apple war so naiv wie einige hier und meinte, Qualität und technische Überlegenheit würden ausreichen. Microsoft dagegen hat ganz einfach mit IBM, dem damals größten Software-Unternehmen, paktiert und dafür gesorgt, dass MS-DOS überall vorinstalliert ist.



  • Elektronix schrieb:

    So weit ich weiß, hatte Linux erst seit 1996 eine graphische Oberfläche...

    was? xwindows gab's doch schon, da hat bill gates noch die wolle aus'm teddybären gezupft...



  • minhen schrieb:

    Nette Theorie. Problem daran ist nur, dass Apple bereits Anfang 1983 einen Rechner mit graphischer Oberfläche und Maus auf den Markt gebracht hat. Doch durchgesetzt hat sich Microsoft DOS ohne Benutzeroberfläche und ohne Maus. (Windows 1.0 kam Ende 1985 raus.) Der Grund dafür ist simpel, Apple war so naiv wie einige hier und meinte, Qualität und technische Überlegenheit würden ausreichen. Microsoft dagegen hat ganz einfach mit IBM, dem damals größten Software-Unternehmen, paktiert und dafür gesorgt, dass MS-DOS überall vorinstalliert ist.

    Ok, sowas nennt man Marketing. Ist sicherlich auch ein Faktor. Andererseits gab es für DOS auch eine eine- wenn man so will- graphische Oberfläche, nämlich die Dosshell(ab 1988).

    @net: xWindows-? Nie gehört. 😕 Ok, laut Wiki gibt es xWin seit 1984.



  • X-Window meint er. Aber ist X-Window eine GUI? Ist doch nur ein Client/Server-Spec. Der Desktop muß doch erst noch mit Motif, CDE oder wie die Dinger hießen, kommen. Aber 1984 ist auch zu spät! 1982 gabs schon für den C64 das GEOS. Das habe ich sogar noch bis 1994 benutzt!!! Also, wirklich neu war das alles nicht, was Linux und Unix hatten.


Anmelden zum Antworten