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Christoph schrieb:
Ich rate hier von rsync ab und empfehle git.
rsync ist für Datenübertragung in eine Richtung sinnvoll, aber wenn sich die Daten auf verschiedenen PCs ändern können, wird man damit früher oder später Daten verlieren, weil man die Daten in die falsche Richtung überträgt.
Dagegen hilft etwas Selbstdisziplin!
Ich habe in jedem meiner Ordner (ohne Unterordner) den ich mit rsync synce eine Changelog.txt Textdatei und wenn ich innerhalb dieses Ordners Änderungen vornehme, dann lege ich einen Eintrag in der Changelog.txt an.
Damit weiß ich immer, welche der beiden rsync Kopien die aktuellere ist und falls beide so nen neuen Eintrag haben, dann weiß ich, daß hier ein Konflikt besteht der sowieso händisch gelöst werden muß und da ich in den Eintrag reinschreibe, was ich geändert habe, weiß ich auch wo ich suchen muß.
Prinzipiell kann man das ganze mit einem Script noch etwas automatisieren.
Z.B. könnte man die Changelog.txt mit Schlüsselwörtern ähnlich XML versehen, so daß man jeden Eintrag gut auslesen kann.
Und automatisiert kann die Zeit eingetragen werden und den selbstgeschriebenen Beschreibungstext, der ist auch nicht anders als bei einem GIT Commit.
Und mit rsync -n bzw. dry-run geht man sowieso auf Nummer sicher, ob man irgendwas überschreibt.
Allem in allem spart man sich so aber einen Overhead und zuviel Platzverschwendung wie es bei GIT und entsprechenden BLOB Dateien üblich wäre.
Versionskontrollsysteme sind IMO eigentlich überwiegend nur bei Textdateien (Quellcode gehört auch dazu) platzsparend.