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Hi,
sowohl Tschernobyl als auch Fukushima sind beides Unfälle, die problemlos hätten vermieden bzw. unmöglich gemacht werden können.
Hätte man Tschernobyl vor dem Bau auf Konstruktionsmängel hin durchgesehen, wäre der Reaktor nie in der form so ans Netz gekommen.
Aber es war eben ein vom Militär gewünschter Reaktortyp zum Erbrüten von Material für Atombomben. Das macht sich mit Uran-Graphit-Reaktoren besser.
Nach dem genau gleichen Prinzip arbeitete übrigens auch das Münchner Atom-Ei.
Schnell einfahrende Regelstäbe, die nicht mit einer Graphitkappe versehen sind hätten die Katastrophe auch verhindert. Dass man mit einer unzureichend darauf vorbereiteten Mannschaft keine Reaktor-Experimente macht, und vor allem nicht mit einem durch überlangen Teillastbetrieb vergifteten Reaktor Abschaltübungen durchführt, sollte man auch wissen. Und große Behälter mit Bor-Kadmium-Lösung über dem Reaktorkern, die bei gefahr gesprengt werden können hätten auch geholfen. Man sieht, man musste sich schon gewaltig Mühe geben, sooooo viele Fehler zu machen, dass einem der Reaktor um die Ohren fliegt.
Fukushima ist ähnlich. Man stellt einfach keine nicht erdbebengeeigneten Reaktoren in Erdbebengebiete, und da schon gar nicht auf die Bruchlinnien zwischen einzelnen Kontinentalplatten.Und man sichert ab, dass in jedem Fall eine Notkühlung realisiert ist. Auch in Fukushima hat man sich sehr viel Mühe gegeben, all die Fehler zu machen, die den Unfall erst ermöglicht haben. Fukushima hätte in der Form in Japan nirgends ans Netz gedurft.
Das größte Märchen sind im übrigen die von den Grünen immer wieder beschworenen 20.000 Toten der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Wenn es da überhaupt Tote gegeben hat, dann nicht mehr als höchstens 10 Leute. Der Rest waren Erdbeben- und Tsunamitote, die es auch dann gegeben hätte, wenn Japan völlig Reaktorfrei gewesen wäre.
Im übrigen brauchen wir uns nicht rauszureden, die natürliche Radioaktivität in Deutschland ist eben nicht nur im Stein. Die nennt sich Radon, ist einEdelgas und kommt an vielen stellen, vor allem im bergigen Gebiet aus der Erde und wird eingeatmet.
Auch setzen die Kohlekraftwerke in Deutschland viel mehr Radioaktivität frei als alle Kernkraftwerke. Und von der Uranmunition die die Amis verschossen haben und die bei damit spielenden Kindern zum Teil schwerste Schädigungen hervorruft wollen wir gar nicht erst reden.
Auch nicht davon, wieviel Plutoniumstaub bei den ganzen Kernwaffentests in die Atmosphäre geblasen worden ist und jetzt immer noch irgendwo als Staubpartikel rumliegt und auf den nächsten Wind wartet der ihn wieder hochweht und davon trägt. Von denen erzeugt jedes einzelne wenn es eingeatmet wird mit fast 100%iger Sicherheit Lungenkrebs.
Ach ja, die Kernwaffen diverser Staaten gibts ja auch noch. Mutti hat gerade erst zugestimmt, das die in Deutschland gelagerten durch neue ersetzt werden. Die sind ganz sicher nicht nur als Liebesgrüße an Moskau gedacht, sondern auch als Drohung für uns zu unserer Disziplinierung. Leider können wir als Nichtkernwaffenbesitzer nicht mal zurückdrohen.
Was passiert, wenn bei einem unserer großen Chemie-Betriebe der richtige Behälter hochgeht, darüber möchte ich lieber erst gar nicht nachdenken. Da wäre vermutlich Tschernobyl ein Kindergeburtstag dagegen.
Gruß Mümmel